Leben an der SRG!

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Allgemeines

Völkerball wie am Schnürchen!

Im Rahmen der Fächerkombination Wirtschaft-Verwaltung-Recht organisierte die Klasse 7c der Schloss-Realschule Gaildorf ein Sport-Projekt. Die Klasse managte für alle anderen Klassen ein Völkerballturnier. Die Klasse 7c wählte bei diesem Sportprojekt bewusst das Völkerballspiel aus. Dieses Spiel ist nach wie vor beliebt im Sportunterricht, weil es sich sehr gut eignet, viele Schüler zu integrieren und Spaß bereitet es seit Generationen, andere Schüler im gegnerischen Feld abzuschießen. Natürlich wird dazu ein weicher Ball benutzt. Der Spaß wurde am Ende des Vormittages noch gesteigert, als eine Schülermannschaft gegen eine Lehrervertretung antrat. Zuvor jedoch kämpften die Klassen getrennt nach Klassen 5/6, 7/8 und 9/10 um die Siegerpokale. Was so einfach nach Völkerballturnier klingt, bedeutete für die Klasse 7c eine Menge Arbeit. Um ein Turnier mit etwa 600 Schülern einen Vormittag lang reibungslos ablaufen zu lassen, da müssen schon im Vorfeld die Weichen richtig gestellt werden. Der Klasse standen beratend die beiden Pädagogen Maren Windmüller und Tobias Lechler zur Seite. Generalstabsmäßig ging die Klasse 7c ans Werk, um die drei Turniere vorzubereiten. Es wurden Gruppen mit verschiedenen Aufgaben gebildet: eine Turnierleitung (Turnierplan) , eine Schiedsrichtergruppe (Regeln, Schiedsrichter), Catering-Gruppe (Angebot an Essen und Getränk), eine Tombola-Gruppe, eine Werbe-Gruppe und schließlich ein Gremium, bei dem alle Fäden zusammenliefen.

Erst Völkerball und dann ein “Harlem-Shake”: Die 7c der Gaildorfer Schloss-Realschule stellte ein gelungenes Turnier auf die Beine. Foto: Hans Buchhofer

Am vergangenen Freitag war für die gesamte Realschule der Unterricht in der Sporthalle angesagt, und alles lief tatsächlich wie am Schnürchen ab. Konrektor Matthias Last konnte am Ende vor den Organisatoren nur den Hut ziehen. “Super gemacht”, lautete sein Resümee, um sich dann mit den Schüler beim Abschlusstanz “Harlem-Shake” auszutoben. Für dieses Projekt hatte die Klasse 7c eine Stunde pro Woche (Pädagogische Stunde) zur Verfügung. In der Endphase musste aber noch manches auch im regulären Unterricht geklärt werden, so Klassenlehrerin Maren Windmüller. Auch das Urteil der Schüler fiel entsprechend positiv aus: “Ein Klassevormittag.”

 

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