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Allgemeines

Abschlussjahrgang 2018

Ein Meilenstein ist geschafft

Die Zeit des Abschieds: Insgesamt 116 Gaildorfer Schloss-Realschüler erhalten in einer niveauvollen Feier

im voll besetzten Schenk-Albrecht-Saal der Limpurghalle ihre Abschlusszeugnisse überreicht. (von Hans Buchhofer)

Wenn so viele Schüler ihre Abschlusszeugnisse erhalten, verwundert es kaum, dass – wie am Freitag beim Fest der Schloss-Realschule – sämtliche Plätze in der Gaildorfer Limpurghalle besetzt waren. Eltern, Verwandte und Freunde wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen, schließlich ist solch ein Schulabschluss ein Meilenstein im Leben. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich entsprechend gekleidet, die jungen Frauen teils in festlicher Robe, die Herren meist mit Sakko und Krawatte.

„Hinaus ins feindliche Leben“

Den Festakt eröffnete die Big-Band der Schloss-Realschule unter der Leitung von Walter Dworschak mit flotter Musik; die Akteure an Gitarre, Querflöte, Trompete, Saxophon und Schlagzeug beendeten später auch den musikalischen Teil. Rektorin Michaela Staleker wählte zu Beginn ihrer Abschlussrede ein Zitat aus der „Glocke“ von Friedrich Schiller: „Der Mann muss hinaus ins feindliche Leben, muss wetten und wagen das Glück zu erjagen.“ Eine Metapher für den Beginn eines neuen Lebensabschnitts, den die 116 jungen Leute nun beginnen. Viele werden weiterführende Schulen besuchen, eine Berufsausbildung beginnen oder auch ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren. Michaela Staleker ermunterte ihre Schulabgänger, nach einer Zeit des „Behütetseins“ mit gesundem Selbstvertrauen ihr Leben weiter zu gestalten. Sie sollten nicht mit Ellenbogenmentalität, sondern im Erkennen eigener Stärken und Schwächen ihre Wünsche und Ziele verwirklichen. Es gelte, das Pflänzchen Selbstbewusstsein zu hegen und zu pflegen. Das gelinge nur mit Geduld, Ausdauer, Fleiß. Die Schule habe mit ihren Bildungsstandards ein breites Grundwissen vermittelt. Dafür dankte die Rektorin auch ihrem Kollegium.

Eine muntere Rede lieferten die beiden Schülersprecherinnen Laura Hoffer und Rebecca Bölz. „Wir können stolz sein, dass wir es geschafft haben, dass wir viel gelernt haben.“

Die Schüler werden sich offensichtlich gerne an ihre Realschulzeit erinnern, denn die liebevollen Seitenhiebe in Richtung Lehrerinnen und Lehrer wurden mit Heiterkeit aufgenommen und waren keineswegs verletzend. Im Gegenteil: „Wir  können stolz sein, dass wir es geschafft haben, dass wir viel gelernt haben.“ Die Berlinfahrt sei nicht nur ein Ausgleich zum Prüfungsstress gewesen, „sondern ein Highlight in unserer Schulzeit“. Der Dank der Schulabgänger galt den Lehrerinnen und Lehrern, besonders Rektorin Michaela Staleker.

Sozialpreis für Moritz Kosel

Die beiden Elternvertreter IngeFritz und Meriyem Colakoglu erinnerten auch an das Nervenkostüm der Eltern während der Prüfungen. Sie wünschten den Schülern nun entspannte Tage, bevor es zu neuen Ufern gehe. Neben Übergabe der Entlasszeugnisse durch die einzelnen Klassenlehrer und die Rektorin wurde auch ein Sozialpreis des Freundeskreises verliehen:

Ulrich Heuchemer übergab diesen an Moritz Kosel für dessen Engagement bei vielerlei Ereignissen in der Schule.

Eingestreut zwischen den Zeugnisübergaben an die fünf Klassen wurden musikalische Leckerbissen. Zweimal glänzten Martina Reichel und Mia Fischer mit den Songs „Skinny Love“ (Birdy) und „Make You Feel My Love“ (Adele). Wie sie wurde auch Larissa Gartzke für ihren Vortrag am Flügel (Ludovico Einaudi) und Jasmin Gashi und Selin Pala für ihre einfühlsame Interpretation von „Perfect“ (Ed Sheeran) stürmisch gefeiert. Akzente setzten auch der Chor der Zehner und die Big-Band, jeweils unter Regie und Begleitung von Walter Dworschak.

Abschied von der Rektorin

Die Feier fand schließlich ein emotionales Ende: Matthias Last, stellvertretender Schulleiter, dankte unter starkem Beifall der scheidenden Michaela Staleker für deren Engagement während der vergangenen 14 Jahre als Rektorin. Staleker hatte zuvor allen Akteuren mit Rosen gedankt.

Nach der kurzweiligen Feier gab es vor der Halle Erfrischungen, ehe die einzelnen Klassen zu ihren eigenen Festen aufbrachen.

 

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