Im Gemeinschaftskundeunterricht erhielten die SchülerInnen der 8d diese Woche einen beeindruckenden und zugleich nachdenklich stimmenden Einblick in ein echtes Leben abseits aller Klischees. Ein ehemaliger Häftling berichtete offen von seinem Weg in die Drogensucht, den daraus folgenden Straftaten und den insgesamt sieben Jahren „on und off“ im Gefängnis. Besonders eindrücklich schilderte er, dass Drogenkonsum ohne Kriminalität auf Dauer nicht möglich ist – ein Satz, der bei vielen hängen blieb.
Er sprach ehrlich über gute Vorsätze, Rückfälle und den langen und oft hoffnungslosen Weg heraus aus der Abhängigkeit. Erst eine mehrjährige Therapie in der Psychiatrie Weinsberg und die Verantwortung durch die eigene Familiengründung brachte die entscheidende Wendung. Heute blickt er dankbar auf sein Leben und möchte Jugendlichen Mut machen, frühzeitig „Nein“ zu sagen und sich Hilfe zu holen.
Wir bedanken uns herzlich bei unserem Gast Herrn Jakovenko für seinen Mut, seine Zeit und seine Offenheit und wünschen ihm eine drogenfreie und lebenslange Zukunft in Freiheit. Seine authentischen Einblicke haben unseren SchülerInnen viel Stoff zum Nachdenken gegeben.
Text und Bild: Frau Calhan















