Leben an der SRG!

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„Eins plus“ für die scheidende Chefin

Gaildorf / Hans Buchhofer 21.07.2018

auch hier nachzulesen:
https://www.swp.de/suedwesten/staedte/gaildorf/_eins-plus_-fuer-die-scheidende-chefin-27194848.html

Insgesamt 14 Jahre leitete Michaela Staleker die Schloss-­Realschule in Gaildorf. Am Donnerstag wurde sie aus dem Schuldienst entlassen. Die Gaildorfer Rektorin hatte sich in dieser Zeit durch den beispiellosen Einsatz für ihre Schule hohes Ansehen nicht nur bei ihren Schülern, Eltern und Lehrern erworben, sondern auch auf allen Ebenen, die die Schule berühren. Dies wurde bei der Verabschiedungsfeier deutlich, denn was die Schüler, die Eltern und das Kollegium ihrer scheidenden Rektorin boten, kam von Herzen und ließ nur einen Schluss zu: Michaela Staleker war allen ans Herz gewachsen, und ihr Abschied aus dem Schuldienst machte viele ein wenig traurig. Doch der Dank für ihre Arbeit war ständig im Kernersaal zu spüren. Konrektor Matthias Last eröffnete als Moderator nach dem musikalischen Auftakt des Schulchores unter Leitung von Irmgard Köger den Festakt und stellte fest: „Bei mir hat alles rebelliert, um die richtigen Worte zu finden!“

Neue Schwerpunkte

Doch mit lockerer Zunge bewältigte er die Übergänge auf eine recht amüsante Art und Weise. Bürgermeister Frank Zimmermann zollte der Rektorin großen Respekt und Dank für ihre vorbildliche Arbeit, die auch von vielen Projekten und Austauschprogrammen geprägt war. Die Realschule wird ihr bauliches Gesicht verändern, denn die Räume werden energetisch saniert und die Haustechnik wird erneuert. Zimmermann war sich sicher, dass Michaela Staleker neue Schwerpunkte in ihrem neuen Lebensabschnitt finden werde, sei es für Hobbys, Malen, Lesen oder fürs Motorradfahren. Schulrat Johannes Kießling gewährte Einblicke in die „Akte Staleker“. Die Gaildorfer Realschule genieße einen besonders guten Ruf. Verantwortlich sei dafür ein funktionierendes Netzwerk, in dem gegenseitige Wertschätzung gepflegt werde. Streitschlichtung, Leistungsbereitschaft und ein jederzeit offenes Ohr seien Werte, die an der Realschule wichtig seien. Kießling erinnerte auch an die Laufbahn von Staleker, die 2004 nach Gaildorf kam und in der pä­dagogischen Landschaft klaren Blick behielt, authentisch blieb und sich mit ihrer Schule immer identifizierte. Die Vertreter der Eltern Inge Fritz, Meriyem Colakoglu, Andrea Dirksmann und Bianca Butzer sorgten mit ihrem Auftritt für viel Schmunzeln, da sie sich ohne Hemmungen an jedes Thema wagten. Im Auftrag der Gaildorfer Schulleiterinnen Angela Rücker vom Gymnasium und Elke Häußler von der Parkschule dankte Martina Dreher von der Grundschule Unterrot ihrer Kollegin von der Schulleiterrunde. Das verzahnte Zusammensein sei wichtig gewesen, nur so könnten die Schüler ihre richtige Schule finden. Michaela Staleker habe immer in Gesprächen den Partnern das Gefühl vermittelt, auf Augenhöhe miteinander die Aufgaben zu planen und festzuzurren. Als Dank bekam die scheidende Rektorin den Titel „Die Königin der Schloss-Realschule“ verliehen. In ihrem Schlusswort musste Michaela Staleker vielen danken – und das fiel ihr leicht, denn dank ihrer Menschlichkeit und Geduld war es nur wenigen möglich, wegen ihr verstimmt zu sein. Dank ihrer Eltern und dank ihres Mannes habe sie den Rückhalt bekommen, den man für diese Stelle benötigt. Den beiden Konrektoren Manfred Zeiler und Matthias Last galt ein besonderer Dank: „Wir verstanden uns oft blind!“ Auch die Zusammenarbeit mit den beiden Sekretärinnen Silke Seibel und  Martina Pfalzer war vertrauensvoll. Schülern, Eltern und allen, die mit der Schule verbunden sind, dankte Staleker und erinnerte an die drei großen Schulfeste, den vielfältigen Schüleraustausch dank der Bürgerstiftung der Familie Schick, die persönlich der Feier beiwohnte.

Einen Wunsch hatte die Rektorin noch an ihr Kollegium: „Es gelingt alles nur im Team, und den Hunger nach Wissen gilt es zu fördern.“ Was auch bezeichnend für diese Feier war: Alle Schüler dankten in Videoclips mit lustigen Aktionen ihrer Rektorin, und es war unschwer zu erkennen, dass sie ihre „Chefin“ sehr mochten. Für musikalische Auflockerung sorgte der Schulchor unter Leitung von Irmgard Köger und am Ende trat der Lehrerchor mit dem umgedichteten Rocksong „Staleker Hills“ (Hollywood Hills) auf – eine absolut starke Schlussszene. Ein großformatiges Bild mit allen Fingerabdrücken der Realschüler dürfte im Hause Staleker sicher einen gebührenden Platz finden. Zudem darf sich die Rektorin über einen Ballonflug über ihr geliebtes Taubertal freuen. Zum Abschluss lud die Stadt Gaildorf zu Erfrischungsgetränken in das Foyer der Limpurg­halle ein.

 

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Abschlussjahrgang 2018

Ein Meilenstein ist geschafft

Die Zeit des Abschieds: Insgesamt 116 Gaildorfer Schloss-Realschüler erhalten in einer niveauvollen Feier

im voll besetzten Schenk-Albrecht-Saal der Limpurghalle ihre Abschlusszeugnisse überreicht. (von Hans Buchhofer)

Wenn so viele Schüler ihre Abschlusszeugnisse erhalten, verwundert es kaum, dass – wie am Freitag beim Fest der Schloss-Realschule – sämtliche Plätze in der Gaildorfer Limpurghalle besetzt waren. Eltern, Verwandte und Freunde wollten sich das Ereignis nicht entgehen lassen, schließlich ist solch ein Schulabschluss ein Meilenstein im Leben. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich entsprechend gekleidet, die jungen Frauen teils in festlicher Robe, die Herren meist mit Sakko und Krawatte.

„Hinaus ins feindliche Leben“

Den Festakt eröffnete die Big-Band der Schloss-Realschule unter der Leitung von Walter Dworschak mit flotter Musik; die Akteure an Gitarre, Querflöte, Trompete, Saxophon und Schlagzeug beendeten später auch den musikalischen Teil. Rektorin Michaela Staleker wählte zu Beginn ihrer Abschlussrede ein Zitat aus der „Glocke“ von Friedrich Schiller: „Der Mann muss hinaus ins feindliche Leben, muss wetten und wagen das Glück zu erjagen.“ Eine Metapher für den Beginn eines neuen Lebensabschnitts, den die 116 jungen Leute nun beginnen. Viele werden weiterführende Schulen besuchen, eine Berufsausbildung beginnen oder auch ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren. Michaela Staleker ermunterte ihre Schulabgänger, nach einer Zeit des „Behütetseins“ mit gesundem Selbstvertrauen ihr Leben weiter zu gestalten. Sie sollten nicht mit Ellenbogenmentalität, sondern im Erkennen eigener Stärken und Schwächen ihre Wünsche und Ziele verwirklichen. Es gelte, das Pflänzchen Selbstbewusstsein zu hegen und zu pflegen. Das gelinge nur mit Geduld, Ausdauer, Fleiß. Die Schule habe mit ihren Bildungsstandards ein breites Grundwissen vermittelt. Dafür dankte die Rektorin auch ihrem Kollegium.

Eine muntere Rede lieferten die beiden Schülersprecherinnen Laura Hoffer und Rebecca Bölz. „Wir können stolz sein, dass wir es geschafft haben, dass wir viel gelernt haben.“

Die Schüler werden sich offensichtlich gerne an ihre Realschulzeit erinnern, denn die liebevollen Seitenhiebe in Richtung Lehrerinnen und Lehrer wurden mit Heiterkeit aufgenommen und waren keineswegs verletzend. Im Gegenteil: „Wir  können stolz sein, dass wir es geschafft haben, dass wir viel gelernt haben.“ Die Berlinfahrt sei nicht nur ein Ausgleich zum Prüfungsstress gewesen, „sondern ein Highlight in unserer Schulzeit“. Der Dank der Schulabgänger galt den Lehrerinnen und Lehrern, besonders Rektorin Michaela Staleker.

Sozialpreis für Moritz Kosel

Die beiden Elternvertreter IngeFritz und Meriyem Colakoglu erinnerten auch an das Nervenkostüm der Eltern während der Prüfungen. Sie wünschten den Schülern nun entspannte Tage, bevor es zu neuen Ufern gehe. Neben Übergabe der Entlasszeugnisse durch die einzelnen Klassenlehrer und die Rektorin wurde auch ein Sozialpreis des Freundeskreises verliehen:

Ulrich Heuchemer übergab diesen an Moritz Kosel für dessen Engagement bei vielerlei Ereignissen in der Schule.

Eingestreut zwischen den Zeugnisübergaben an die fünf Klassen wurden musikalische Leckerbissen. Zweimal glänzten Martina Reichel und Mia Fischer mit den Songs „Skinny Love“ (Birdy) und „Make You Feel My Love“ (Adele). Wie sie wurde auch Larissa Gartzke für ihren Vortrag am Flügel (Ludovico Einaudi) und Jasmin Gashi und Selin Pala für ihre einfühlsame Interpretation von „Perfect“ (Ed Sheeran) stürmisch gefeiert. Akzente setzten auch der Chor der Zehner und die Big-Band, jeweils unter Regie und Begleitung von Walter Dworschak.

Abschied von der Rektorin

Die Feier fand schließlich ein emotionales Ende: Matthias Last, stellvertretender Schulleiter, dankte unter starkem Beifall der scheidenden Michaela Staleker für deren Engagement während der vergangenen 14 Jahre als Rektorin. Staleker hatte zuvor allen Akteuren mit Rosen gedankt.

Nach der kurzweiligen Feier gab es vor der Halle Erfrischungen, ehe die einzelnen Klassen zu ihren eigenen Festen aufbrachen.

 

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Zeugniskonferenzen

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Open Stage

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Projekt „Retten macht Schule“ – Schüler werden zu Lebensrettern ausgebildet

Unsere Schloss – Realschule kann nun Dank des Projekts „Retten macht Schule“ der Björn Steiger Stiftung Schülerinnen und Schüler ab der siebten Klasse zu potentiellen Lebensrettern ausbilden. Das Kollegium nahm an einer Fortbildung teil, um die Unterrichtseinheit zu Maßnahmen der Wiederbelebung selbstständig durchführen zu können.

Die Klasse 7a startete diese Woche mit Frau Schneider im Rahmen des Biologieunterrichts mit dem Einüben der einzelnen Schritte der Ersten Hilfe.

Die Björn Steiger Stiftung stellt im Rahmen des Projekts unserer Schule kostenlos ein Lehrpaket mit fünfzehn Übungspuppen, ein AED-Trainingsgerät (automatisierter externer Defibrillator) und ein Schulungshandbuch zur Verfügung.

Ein einsatzbereites AED-Gerät der Stiftung ist bereits zentral im Schulgebäude neben dem Sekretariat für alle Schüler, Lehrer und Besucher erreichbar angebracht.

Der Herztod ist in Deutschland eine der häufigsten Todesursachen.  Leider trauen sich viele Erwachsene nicht die Herzdruckmassage und Anwendung der öffentlich zugänglichen Laien-Defibrillatoren zu. Allerdings sind bereits Schüler ab der siebten Klasse physisch und psychisch in der Lage diese lebenswichtigen Maßnahmen durchzuführen. Je früher und regelmäßiger Jugendliche für diese Thematik sensibilisiert werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie im Notfall tatsächlich Erste Hilfe leisten.

von Corinna Schneider

 

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Nacht der Ausbildung